Gebühren

Auf dieser Seite erhalten Sie umfassende Informationen zu anwaltlichen Gebühren und zu den Möglichkeiten, staatliche Unterstützung sowohl für die Rechtsberatung, als auch für die Rechtsverfolgung und Rechtsverteidigung zu erhalten.

In Deutschland gilt das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). In diesem Gesetz sind die anwaltlichen Gebühren festgelegt. Möglich ist aber auch, dass der Rechtsanwalt mit seinem Mandanten eine Vereinbarung (Vergütungsvereinbarung) trifft, die dann die Grundlage des Anwaltshonorars bildet. Zu beachten ist jedoch, dass auch bei einer Vereinbarung die gesetzlichen Vorgaben zu beachten sind, sodass in der Regel die Höhe der gesetzlichen Gebühren auch durch eine gesonderte Vereinbarung nicht unterschritten werden dürfen. Die Höhe der Gebühren nach dem RVG hängen in den meisten Fällen von der Höhe des Streitwertes ab.

Vorab können Sie sich einen ersten Eindruck der gesetzlichen Gebühren auch mittels des Gebührenrechners des Deutschen Anwaltvereins verschaffen:

http://anwaltverein.de/de/service/prozesskostenrechner

In einem ersten Gespräch spreche ich mit Ihnen gerne über die zu erwartenden Kosten und kläre mit Ihnen, ob nach den gesetzlichen Gebühren abgerechnet werden kann oder eine gesonderte Vergütungsvereinbarung getroffen werden müsste, sofern eine weitere Beauftragung erfolgen soll.

Für eine Erstberatung in der Kanzlei Stockmann müssen Sie regelmäßig mit Kosten in Höhe von 240,00 Euro inkl. gesetzlicher MwSt. rechnen. Bitte erfragen Sie die konkreten Kosten für Ihr Anliegen telefonisch oder per E-Mail. Eine solche Erstberatung umfasst eine erste rechtliche Einschätzung Ihrer Angelegenheit und der Besprechung Ihrer Möglichkeiten zur weiteren Vorgehensweise.

formular_beratungshilfe

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Beratungshilfe:

Wirtschaftlich schwächer gestellte Personen können für die Beratung durch einen Rechtsanwalt Beratungshilfe beantragen. Zu beachten ist, dass die Beratungshilfe nur für außergerichtliche Streitigkeiten gewährt wird. Sollte sich der Rechtsstreit bereits im gerichtlichen Stadium befinden, kommt statt der Beratungshilfe die Prozesskostenhilfe in Betracht.

Der Antrag für Beratungshilfe ist zu stellen bei dem Amtsgericht, welches für den Wohnort derjenigen Person, die den Antrag stellt, örtlich zuständig ist. Dem Antrag sind die entsprechenden Nachweise über den Rechtsstreit, Einkommen, Miete, und Unterhaltspflichten beizufügen.
Sofern eine Beratung durch einen Rechtsanwalt erforderlich ist und der Antragsteller die hierfür notwendigen wirtschaftlichen Mittel nicht aufbringen kann, gewährt dann das Gericht Beratungshilfe. Die Beratungsperson hat in einem solchen Fall an den Rechtsanwalt selbst lediglich 15,00 Euro zu zahlen. Der Rechtsanwalt kann hierauf aber sogar verzichten. Die übrigen Kosten übernimmt die Staatskasse.

Bitte lesen Sie sorgfältig die Hinweise zur Beratungshilfe, die nebenstehend zum Download zur Verfügung stehen, bevor Sie einen solchen Antrag stellen.

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Prozesskostenhilfe:

Prozesskostenhilfe kommt dann in Betracht, wenn jemand wirtschaftlich nicht in der Lage ist, die Kosten eines gerichtlichen Verfahrens zu tragen und wenn die beabsichtigte Rechtsverfolgung hinreichende Aussicht auf Erfolg verspricht.
Auch hierzu muss ein Antrag bei Gericht gestellt werden, dem die entsprechenden Nachweise beizufügen sind.
Wird Prozesskostenhilfe gewährt, so hat dies zur Folge, dass man zunächst weder die Gerichtkosten noch die Kosten des eigenen Rechtsanwalts bezahlen muss. Auch muss man dann keine Auslagen für Sachverständige oder Zeugen bezahlen. Diese Kosten übernimmt die Staatskasse.

Zu beachten ist jedoch, dass die Kosten des Rechtsanwaltes der Gegenseite von der Prozesskostenhilfe nicht umfasst sind. Dies bedeutet, dass man die Kosten des gegnerischen Rechtsanwaltes auch dann zu tragen hat, wenn Prozesskostenhilfe gewährt wurde, man aber den Prozess verloren hat. Dieses Risiko hat man als Prozesskostenhilfeberechtigter also dennoch zu tragen!

Bitte lesen Sie sorgfältig die Hinweise zur Prozesskostenhilfe, die nebenstehend zum Download zur Verfügung stehen, bevor Sie einen solchen Antrag durch Ihren Rechtsanwalt stellen lassen.